Sind oder waren Sie selbst, jemand aus Ihrer Familie oder dem Freundeskreis an Krebs erkrankt?

In jeder Phase – vor, während und nach der Behandlung – können Sie Rat und Unterstützung bei uns in Anspruch nehmen, denn es werden viele Fragen auftreten: Darf man während der Krebstherapie in Urlaub fahren? Ist eine Massage ein Risiko? Ist Sport gesund oder gefährlich? Und wann ist man eigentlich ganz gesund und kein Patient mehr? Manchmal sind es die ganz alltäglichen und vermeintlich einfachen Fragen, die für Krebspatientinnen am schwersten zu beantworten sind.

Wie viel Nachsorge ist richtig?

Die Nachsorge von Patientinnen mit einer Krebserkrankung erfolgt beschwerdeorientiert, dann werden weiterführende apparative/bildgebende Untersuchungen erfolgen. Bei beschwerdefreien Betroffenen sind keine besonderen Untersuchungen, wie CT, erforderlich. Dagegen werden alle notwendigen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig vorgenommen, da diese zur Entdeckung von heilbaren Krankheitsrückfällen geeignet sind. Eine frühzeitige Entdeckung von beschwerdefreien Tochtergeschwülsten und deren frühzeitige Behandlung resultieren nicht in einer Verbesserung des Gesamtüberlebens. Wesentliche Ziele und Inhalte in der Nachsorge von Patientinnen mit einem behandelten Krebsleiden sind deshalb:

  • Früherkennung von heilbaren Krankheitsrückfällen und Zweitkrebserkrankungen
  • psychoonkologische Angebote
  • Beurteilung der Primärtherapie
  • Beratung zu besonderen Fragestellungen: Körpergewicht/Ernährung, Alkohol, Sport/körperliche Aktivität, Lifestylefaktoren
  • Erkennung und Behandlung von Nebenwirkungen: wie Lymphödem, Osteoporose (Knochenschwund)/ Muskel-/Gelenk Beschwerden, Hormonmangelsyndrom, Wechseljahresbeschwerden, Verhütung und Abgeschlagenheit

Wir wollen mit Ihnen Ihren Heilungserfolg einer Brust- oder Unterleibs-Krebsbehandlung sichern. Wir wollen, dass auch Sie die notwendigen Nachsorgeuntersuchungen und -therapien als Vorsorge im besten Sinne begreifen.